220 SE Coupe

Motor und Fahrwerk wurden im Prinzip unverändert vom 220 SE übernommen. Es handelte sich also eigentlich nicht um eine Sportausführung der Limousine, denn Radstand, Federung und Motorleistung blieben gleich.
Die mit der Rahmen-Bodenanlage verschweißte Karosserie des 220 SE Coupe hatte keine durchgehende B-Säule. Um aber eine entsprechende Stabilität zu erreichen, wurden Verstärkungen an der Bodenanlage und auch am Dach nötig. So erklären sich auch die relativ breiten hinteren Dachpfosten und die soliden vorderen Windschutzscheibenholme

Der etwas unbequeme Einstieg nach hinten und die gleiche Beanspruchung der “Verkehrsfläche” wie bei der Limousine waren so ziemlich die einzigen Kritiken, die das 220er Coupe damals bekam...

Die Holzverarbeitung des Amaturenbretts wurden im Interesse der Unfallsicherheit nur aus einer dünnen Furnierschicht hergestellt. Lediglich das Kombiinstrument ist ein massives Holz-Wekstück.

Quelle: AMS 8/61